Paten stellen sich vor.

Hier stellen wir Ihnen einige Patinnen und Paten und deren Motivation für dieses Projekt vor.

Nadja Schön
Nadja Schön

Nadja Schön

"Ich möchte an dem Projekt Neuköllner Talente gern als Patin mitwirken: Zum Einen, weil ich es mir spannend vorstelle mitzuverfolgen, wie ein Kind seine Fähigkeiten entdeckt und damit Zukunftsträume entwickelt. Zum Anderen, weil die Kinder/Jugendlichen, die Bestätigung in ihrem Sport, ihrer Musik oder anderen Hobbies erfahren, damit Stärke entwickeln können um mit möglichen Niederlagen auf anderen Gebieten besser umzugehen."

Anna Berg
Anna Berg

Anna Berg

"Während meiner Schulzeit in Bonn habe ich in unserer Kirchengemeinde als ehrenamtliche Mitarbeiterin jahrelang Kindergruppen, Gottesdienste und Ferienreisen geleitet und betreut. Die Arbeit mit Kindern hat mir immer sehr viel Spaß gemacht, so dass ich mehr als begeistert war, als ich von einer Freundin vom den Projekt „Neuköllner-Talente“ erfahren habe. Sie selber hat seit einem Jahr ein Patenkind und durch ihre Erzählungen weiß ich, dass das Konzept hinter dem Projekt sehr erfolgreich ist. Aber nicht nur die Kinder profitieren von den regelmäßigen Treffen, sondern auch die Paten. Zusammen was unternehmen, erleben und Spass zu haben sowie voneinander zu lernen - das sind nur wenige Aspekte, die mich an diesem Projekt sehr reizen. Ich freue mich sehr auf mein Patenkind und eine spannende Zeit."

Nekesa Chwala
Nekesa Chwala

Nekesa Chwala

„Ich liebe Kinder. Ihre Neugier, Freude am Leben. Ich komme aus Kenia und habe dort im Alter von 19j als freiwillige Helferin mit Straßenkindern gearbeitet. Die Kinder dort waren im Alter von 6j bis 17j und aus sehr armen Verhältnisse. Dort habe ich gelernt dass jedes Kind ganz besonders ist und eigene Stärken und Potenziale hat. Jedes Kind braucht eine Chance, die Stärke, die in ihm stecken zu entdecken und diese positiv in seinem Leben zu nutzen. Als ich über das Neuköllner Talente Projekt gelesen habe, musste ich nicht zweimal nachdenken, das Konzept ist einfach Genial, eine Chance, einen Unterschied zu machen.

Also ich freue mich auf jedes Kind, jede neue Erfahrung, auf Basteln, auf Bäume klettern, auf Singen und Quatschen, auf alles!“

Vera Gaserow
Vera Gaserow

Vera Gaserow

„Nach Jahren des vollberuflichen Stresses werde ich voraussichtlich ab Januar 2010 mehr Zeit haben. Die möchte ich nicht allein mit Freizeit, Urlaub oder Däumchendrehen verbringen, sondern zu einem Teil versinnvoll im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements einsetzen.

Ich selbst bin in einem sehr behüteten Elternhaus aufgewachsen, hatte alle Bildungschancen dieser Welt und möchte nun einen Teil dieser Chancen an Kinder und Jugendliche zurückgeben, die nicht das Privileg guter Startmöglichkeiten haben.

Mit einer Patenschaft möchte  ein kleines Stück dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche ihre Fähigkeiten entdecken und nutzen können - und dass unser Bezirk mit all seinen Problemen und Widersprüchen in Zukunft lebenswert - und besser -wohnenswert bleibt. Denn es sind nicht zuletzt die heutigen Kinder und Jugendlichen von denen abhängt, wie auch wir Älteren in fünf, zehn oder zwanzig Jahren leben werden.

Mein Interesse an den Neuköllner Talenten ist deshalb also keineswegs uneigennützig. Ganz persönlich erhoffe ich mir dadurch auch, den Anschluss an die jüngere Generation nicht zu verlieren und mit dazu beitragen, eine Brücke zwischen den Generationen herzustellen. Außerdem hätte ich große Lust, Neuköllner Stadtkinder mit meiner Begeisterung für die Großartigkeit unserer Natur, ihren Pflanzen, Tieren und ihren unzähligen Bewegungsmöglichkeiten anzustecken. Ich würde gern bei ihnen ein wenig Sensibilität schaffen, für den Erhalt dieser Umwelt.“

Inga Toeller
Inga Toeller

Inga Toeller

"Mich motiviert der positive Grundgedanke des Projektes „Neuköllner Talente“ dazu, mich als Patin zu engagieren. Neuköllner Kinder und ihre Talente bewusst in den Mittelpunkt zu stellen, machen das Projekt zu einer tollen Chance für die Kinder sich weiterzuentwickeln und dabei die Unterstützung zu erhalten, die alle Kinder benötigen. Im Projekt sehe ich eine Möglichkeit dazu den Austausch zwischen den verschiedenen Kulturen zu fördern und dadurch das Miteinander im Kiez stärken.

Ich freue mich als Patin besonders auf die Begeisterungsfähigkeit, die Unternehmungslust und die Neugierde der Kinder, sowie darauf miteinander Zeit zu verbringen, neue Dinge zu erkunden und einander kennenzulernen, um von einander zu lernen. Ich möchte dem Kind positive Impulse geben, die Interessen des Kindes unterstützen und vielleicht noch verborgene Talente entdecken, um darüber hinaus auch das Selbstwertgefühl zu stärken. Ich freue ich mich schon sehr auf eine Patenschaft, in der ich mir auch wünsche im guten Kontakt zu den Eltern zu stehen."


Philipp Dehne
Philipp Dehne

Philipp Dehne

"Ich freue mich auf die Patenschaft. Ich betrachte sie als gegenseitiges Geben und Nehmen. Kinder haben viele Fragen, Ideen und Lust, Neues zu entdecken. Und sie haben einen Anspruch darauf, darin unterstützt zu werden. Ich möchte gerne einen Beitrag dazu leisten und mein Patenkind ermutigen, seine Interessen zu verfolgen und auszutesten, sei es nun auf sportlicher oder sprachlicher Ebene, im Theater- oder auch im handwerklichen Bereich. Auch kleine Entdeckungsreisen in Berlin, auf denen wir beide neue Orte sehen und voneinander lernen können, fände ich spannend. Im Mittelpunkt steht immer, auf die Interessen des Kindes einzugehen.

Ich hatte als Kind das Glück, einige Menschen zu treffen, die viel zu meiner Entwicklung und zum Ausformen meiner Talenten beigetragen haben. Ich glaube daran, dass Chancengleichheit ein unverzichtbarer Teil einer gerechten Gesellschaft ist, und freue mich darauf, mein Patenkind in Absprache mit seiner Familie ein Stück des Lebensweges zu begleiten und dabei selbst eine Menge zu lernen."

 

Anja Huballah
Anja Huballah

Anja Huballah

„Die Neugierde der Kinder ist der Wissensdurst nach Erkenntnis, darum sollte man diese in ihnen fördern und ermutigen.“ (John Locke)

 

"Sich gegenseitig kennen lernen, voneinander lernen, neue Dinge entdecken, miteinander Ideen entwickeln, andere Blickwinkel einnehmen, miteinander Spaß haben, Unterstützung auf Augenhöhe - der Kontakt mit dem Mädchen und seiner Familie wird eine große Bereicherung für mich sein."


Oliver Supplie
Oliver Supplie

Oliver Supplie

"Keineswegs müssen Schulen in Neukölln oder Kreuzberg Einbahnstraßen sein. Mir persönlich haben das Aufwachsen und 13 Schuljahre in Kreuzberg in erster Linie eine große Portion Selbstvertrauen mit auf den Weg gegeben. Aber dafür brauchen Kinder jemanden, der ihnen zeigt, dass sie selbst durch ihre eigenen Ideen und Fähigkeiten Anerkennung finden und nicht nur durch "cooles" mitschwimmen, dass sie etwas Besonderes sind und dass es so viel zu entdecken gibt; jemanden, der sich Zeit nimmt, nur für sie, der die Kreativität und Neugier individuell zu fördern vermag und Interessen weckt, ohne starres System oder Gruppenzwang.

Genau hier setzt das Talentpaten-Projekt an. Denn das Glück und Privileg, aus dem familiären Umfeld jederzeit Unter- stützung, Rückhalt und auch Förderung zu bekommen, haben viele Kinder nicht. Für mich ist dabei vor allem die 1:1 Konstellation und das direkte Feedback in der Arbeit mit den Kindern sehr spannend.

Ich habe als Zivi in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen recht intensiv einen schwerst mehrfach behinderten Spastiker betreut und diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass Sport allein nicht genug Ausgleich für ein zwar ebenfalls sehr spannendes aber dann doch eher Hardskills vermittelndes Physik-Studium ist. Das Talentpaten-Projekt kommt also genau richtig :)"

 

Ein Projekt der Bürgerstiftung Neukölln