Neuköllner Talente: Home

Das "ehemalige Talent" Aleyna berichtet über ihre Patenschaft und ihr Praktikum bei den "Neuköllner Talenten"

Ich heiße Aleyna, bin 14 Jahre alt und gehe in die Carl-von-Ossietzky Schule und besuche die bilinguale Klasse. Ich finde es wichtig, meine Muttersprache (Türkisch) in Wort und Schrift zu beherrschen. Es ist nicht selbstverständlich, dass die Lehrer sich für die Schüler so stark einsetzen wie es auf meiner Schule der Fall ist. Was mir besonders gefällt ist, dass wir viele interessante Projekte machen, weil ich mich immer für neue Erfahrungen begeistern kann.
Meine Neugier hat mich auch zu den "Neuköllner Talenten" geführt. Obwohl ich eigentlich für das Projekt zu alt war, wollte ich unbedingt eine Patin haben und habe deswegen nicht nachgelassen. Meine Hartnäckigkeit hat sich gelohnt. Mit meiner Patin habe ich sehr viele verschiedene und auch spannende Dinge unternommen, z.B. war ich zum ersten Mal auf der Berlinale. Das beste an der Berlinale war für mich, dass die Filmemacher auch da waren und man ihnen Fragen stellen konnte.
Auch wenn die Patenschaft jetzt offiziell zu Ende ist, haben wir weiterhin Kontakt. Mittlerweile sehe ich Sarah nicht nur als Patin, sondern als eine besondere Freundin. Durch dieses Projekt habe ich verstanden, dass das Alter in einer Freundschaft unwichtig ist.
Über die gemeinsamen Aktivitäten (Workshops, Ferienausflüge und Feste) habe ich die Mitarbeiter des Projekts ein wenig kennengelernt und wollte mehr über deren Arbeit erfahren. Deswegen wollte ich dort ein Praktikum machen. Eigentlich hatte ich keine klare Vorstellung von den Aufgaben, die sie haben. Ich habe mich gewundert, dass es so viele verschiedene Arbeitsbereiche gibt.
Zuerst habe ich die Büroorganisation kennengelernt. Den Umgang mit der Datenbank fand ich kompliziert, weil man auf sehr viele Sachen achten muss und keine Fehler machen sollte. Zum Glück war Gabi so geduldig mit mir und hat mich dabei unterstützt.
Am besten fand ich es, mit den Familien zu komunizieren, von meiner eigenen Patenschaft zu erzählen und wie viel Spaß es macht, etwas mit der Patin zu unternehmen. Ich durfte Carmen, die Familienbetreuerin, in die Familien begleiten.
Sehr gut gefallen hat mir vor allem, mit den Kindern zu sprechen, zu sehen was deren Interessen sind und was für Fragen sie an mich haben.
Ein anderer Bereich ist die Betreuung der Paten, denen genau erklärt werden muss, was auf sie zukommt. Dabei ist gegenseitiges Vertrauen wichtig.
Es gibt auch Aufgaben, die die Mitarbeiter gemeinsam bearbeiten. Jeden Montag kommt das Team zu einer Sitzung zusammen. Dort wird besprochen, was sie in der Woche vorhaben. Die Öffentlichkeitsarbeit wird von einer freien Mitarbeiterin außerhalb der Geschäftsstelle erledigt.
Ich hätte nie gedacht, dass es so viele Bereiche gibt. Ich könnte mir gut vorstellen, später in so einer Art Projekt zu arbeiten, weil es mir gefällt, mit Menschen umzugehen.
Ich finde es besonders schön, dass es nicht nur um die einzelnen Patenschaften geht, sondern wir uns auch untereinander kennenlernen können und so etwas wie eine große Familie bilden.

Erkundung von Rixdorf - Ausflug in den Osterferien 2013

Talent Suzanne


Am 28. März sind wir im Kiez spazieren gegangen. Zuerst waren wir in der Bethlehem Kirche. dort lernten wir etwas über Jesus Christus. Da die Kirche über 500 Jahre alt ist, ist sie sehr klein. Deswegen sind darin nur Sitzbänke, ein Altar und darüber ein Bild von Jesus sowie ein Taufbecken und eine Kanzel.

Danach sind wir zum Fuhrunternehmen Kutschen Schöne gelaufen. Dort schauten wir uns Hochzeitskutschen, Leichenkutschen und Reisekutschen an.
Einige sahen sehr schön aus.

Nach den Kutschen haben wir die Schmiede besucht. Die ging vor 400 Jahren in Betrieb. Die Schmiede liegt in der Dorfmitte. Dort werden noch heute Sachen aus Metall, wie zum Beispiel Messer, Fensterrahmen oder Kunstgegenstände hergestellt. Es gab viel zu sehen.

Da es sehr kalt war, sind wir in das Richard-Quartiersbüro gegangen, wo wir Kuchen und Proviant aßen und Rätsel lösten.

Danach besuchten wir noch ein kleines Museum zur Geschichte der böhmischen Einwanderer. Wir konnten uns viel dazu angucken. Das war sehr spannend!

Wir bekamen auch ein Buch zum Lesen und selbst Gestalten geschenkt. Es heißt: "Das Buch vom Böhmischen Dorf".

Suzanne, 11 Jahre


Zahras Patin Larissa


In den Sommerferien hat die AWO-Schulstation "Atlantis" zusammen mit dem IKEZ "Am Tower" eine Kinderzeitung gestaltet. Viele Kinder aus dem Kiez haben daran mitgearbeitet.

"Talent" Zahra hat die Gelegenheit genutzt, um über ihre Patenschaft zu schreiben. Hier geht es zum Text.






Kinderreporter Sinan über den Waldhochseilgarten Jungfernheide (mehr)

Was toll ist, im Machmit!-Museum

Leila, 8 Jahre

Ich gehe gerne ins Machmit!-Museum, weil es Spaß macht. Am meisten Spaß macht das Spielen auf dem Klettergerüst und das Drucken in der Druckerei. Vielen Dank für die Freikarten.


Ich war im ATZE-Musiktheater

Gizem, 13 Jahre, über Momo

Am Sonntag, den 5. Juni 2011 waren wir im Atze-Musik-Theater. Meine Patin Bettina und ich waren sehr aufgeregt, denn wir wollten uns Momo ansehen. Zwei Orchester begleiteten das ganze Stück. Das Stück Momo beruht auf dem Buch von Michael Ende, das er im Jahr 1973 geschrieben hat. Im Buch geht es um graue Männer, die die Zeit der Menschen klauen.

Also ich muss sagen, ich fand die Klamotten von Momo sehr passend, weil es im Buch so geschrieben war, dass sie einen großen Mantel mit vielen Flicken trug. Und die grauen Männer fand ich auch sehr cool, weil sie eine Strumpfmaske über dem Kopf trugen und ganz lange graue Mäntel (unter den grauen Männern waren auch Frauen, das konnte man wirklich hören!).

Kurz bevor die Pause anfing, muss ich sagen, war es ein bisschen langweilig. Aber nach der Pause war es richtig spannend. Als es zu Ende war, war ich auch ein bisschen traurig, weil es sooo spannend war. Aber am Ende haben meine Patin und ich auch lange geklatscht!!!! Also, ich muss sagen, das Stück hat mir sehr gut gefallen und ich würde es auch meinen Freunden empfehlen!

 

Vielen Dank für die Karten!!!