Neuköllner Talente: Home

"Rixdorfer Talente"

Auch diese wunderschönen Illustrationen entstanden wieder aus der Feder von Sarah Neuendorf, die das „Neuköllner Talente“-Projekt mit ihrem Plakatentwurf Berlin-weit bekannt gemacht hat.

Das Projekt „Rixdorfer Talente“ stützt sich auf die langjährigen positiven Erfahrungen mit Patenschaftsprojekten der „Neuköllner Talente“, um nun gezielt auf noch lokalerer Ebene Rixdorfer Kinder zu erreichen. Um die lokale Verortung zu vertiefen, entstand eine Kooperation mit der Rixdorfer Löwenzahn- sowie der Richard-Grundschule. Für 20 SchülerInnen dieser beiden Schulen sollen während der 2,5jährigen Projektlaufzeit geeignete PatInnen gefunden werden.

Hier finden Sie den Projektflyer.

Diese Projekt wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms "Zukunftsinitiative Stadtteil II", Teilprogramm "Soziale Stadt". Vergeben wurde der Projektfonds durch das Quartiersmanagement Richardplatz Süd.

"Wenn Bilder laufen lernen - Eine Forschungsreise in die Welt des Films"

Neuköllner Talente entdecken das Museum für Film und Fernsehen
Im Rahmen des außerschulischen Projekts „Wenn Bilder laufen lernen“ erforschten Kinder der „Neuköllner Talente“ im Frühjahr/Sommer 2014 die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen sowie ihre Sammlungen. Ziel war es, die Kinder zur Auseinandersetzung mit audiovisuellen Medien – deren Geschichte ebenso wie deren Produktion – anzuregen und zugleich gemeinsam altersgemäße Zugänge zur Kulturinstitution und ihren Ressourcen zu schaffen. Dabei wurden die Kinder selbst zu kleinen FilmemacherInnen und produzierten den Trickfilm "Die silberne Leiter".

Das Projekt „Wenn Bilder laufen lernen“ wurde von den Neuköllner Talenten (Bürgerstiftung Neukölln), Young Arts Neukölln (Kulturnetzwerk Neukölln e.V.) und der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen gemeinsam initiiert und durchgeführt.
Mehr über das Projekt erfahren Sie aus der Broschüre sowie der filmischen Projektdukumentation.

„Wenn Bilder laufen lernen“ wurde gefördert durch das Programm „Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt.“ des Deutschen Museumsbundes im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

"Erzählwerkstatt Pinocchio"

Die "Erzählwerstatt" ist eines der zusätzlichen Angebote, die wir in jedem Jahr zusammen mit unseren Kooperationspartnern aus den Bereichen Kultur und Bildung entwickeln. Bei diesem Projekt arbeiten wir mit der Jugendkunstschule "YoungArts NK" (Kulturnetzwerk Neukölln e.V.) und der Zürich Grundschule zusammen.

Anfang des Jahres 2013 haben wir uns mit der Projektidee einer "Erzählwerkstatt" an einer Ausschreibung der BKJ (Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung) unter dem Motto "Künste öffnen Welten" beworben. Die BKJ erhält dafür Mittel aus dem Programm "Kultur macht stark" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Wir freuen uns, dass unsere Idee als förderungswürdig eingestuft wurde und wir Anfang Mai mit der Umsetzung beginnen konnten.
Konkret geht es darum, die Pat_innen dafür zu gewinnen, ihren Schützlingen die Geschichte von Pinocchio vorzulesen und die Figur des neugierigen Holzbuben, der so gerne ein echter Mensch werden möchte, in der alltäglichen Erfahrungswelt der Kinder lebendig werden zu lassen. 
Parallel dazu findet eine AG an der Zürich Grundschule statt. Ziel ist es, die Kinder mit dem Text und den einzelnen Episoden vertraut zu machen und sie in einem anschließenden Theaterworkshop zusammenzuführen. Ab September werden die Kinder dann gemeinsam unter Anleitung zweier Theaterpädagoginnen eine Aufführung der Geschichte vorbereiten.
Unser Kooperationspartner bei diesem Projekt ist die Jugendkunstschule Young Arts NK unter Trägerschaft des Kulturnetzwerks Neukölln.

Auch in der zweiten Projekt-Phase werden die Pat_innen eine wichtige Stütze sein, indem sie mit ihren Patenkindern das Erzählen erproben und den Kindern den nötigen Rückhalt geben, um die Energie bis zur Aufführung Ende November zu halten. 

Das Projekt ist mittlerweile gut angelaufen. Viele Pat_innen haben mit dem Vorlesen der Geschichte begonnen und es zeigt sich, dass auch Kinder, die bislang kaum Zugang zu Geschichten haben, mit Freude bei der Sache sind. Auch in der Schule hat sich eine Kerngruppe herausgebildet, die sich jeden Dienstag in der Aula trifft und der Fortsetzung der Geschichte entgegen fiebert. Zu Beginn eines jeden Treffens fassen die Kinder zusammen, was bisher geschah und nach dem Vorlesen haben sie die Gelegenheit, sich die neuen Inhalte mit den Mitteln des darstellenden Spiels zu erschließen.

Für die Ferien sind begleitende Angebote geplant, bei denen die Schüler_innen und die teilnehmenden "Neuköllner Talente" sich kennenlernen können. Unter anderem werden die Kinder die Gelegenheit haben, unter Anleitung eine Pinocchio-Handpuppe herzustellen, die sie mit nach Hause nehmen können.

Verfolgen Sie den weiteren Verlauf des Projekts: Meldung zur Kreativ-Werkstatt Pinocchio, zum Ausflug ins Puppentheater und zur Pinocchio Aufführung.

Dieser Projekt wird im Programm Künste öffnen Welten der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) gefördert. Die BKJ ist Programmpartner des BMBF für Kultur macht Stark. Bündnisse für Bildung

PippiPodolski - Eine Kinder-Kunst-Ausstellung zum Thema „Helden“

Vier „Neuköllner Talente“ Kinder beschäftigten sich, gemeinsam mit ihren Patinnen, mit Fragen zum Thema „Helden“: Was macht einen Helden aus? Wer ist mein Held oder meine Heldin? Wozu brauchen wir Helden? Dank der tatkräftigen Unterstützung durch ihre Patinnen konnten vier „Talente“ ihre Ideen realisieren, und dabei wertvolle Erfahrungen machen. Entstanden sind dabei ein Heldenkostüm, eine Kurzgeschichte, eine großformatige Collage und eine Videoarbeit; diese Arbeiten wurden im Rahmen des Festivals 48 Stunden Neukölln im Juni 2012 unter dem Titel „PippiPodolski“ einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Mehr als 700 BesucherInnen haben sich die Ausstellung angesehen. Neben den Arbeiten der jungen „Talente“ gab es zusätzliche Hörstationen, an denen sich die BesucherInnen Interviews mit den Kindern und ihren Patinnen anhören konnten.

Hüsna, mit 9 Jahren die jüngste Teilnehmerin an dem Projekt, hat gemeinsam mit ihrer Patin Stefanie Kosmalski ein Heldenkostüm geschneidert. Laut eigener Aussage hatte Hüsna bei der Arbeit an ihrem Heldenkostüm eine Geschichte im Kopf. Sie hat sich vorgestellt, in der Rolle einer Heldin, in Not geratene Haustiere zu retten.

In Ilaydas Collage „Heldenverwandlung“, die in Zusammenarbeit mit ihrer Patin Mira Höschler entstanden ist, packt die Heldin alles ins Boot, was ihr lieb und teuer ist. Schädliches und Unliebsames, wie Alkohol und Zigaretten, aber auch Krieg, Angst und Tod müssen draußen bleiben. Mehr über Mira und Ilayda ist in diesem Interview zu erfahren.

Duygu
beschreibt das Anliegen ihrer Kurzgeschichte „Die Sternschnuppe“ wie folgt:  „Es gibt sehr viele Mädchen, die mit sich unzufrieden sind (...). Mit meiner Geschichte wollte ich zeigen, dass es schön ist, wie man ist. Und dass man einzigartig ist, auch wenn man nicht alles kann und alles weiß.“ Wir haben uns sehr gefreut, dass wir die Autorin Erica Fischer für PippiPodolski als Duygus Talentpatin gewinnen konnten. "Die Sternschnuppe", gelesen von Duygu selbst, können Sie sich hier anhören.

Aleyna
hat zu dem Song „Endlich Helden“ des Rappers Fard an ausgesuchten Schauplätzen getanzt. Ihre Patin, Sarah Murrenhoff, hat sie dabei mit einer Videokamera aufgenommen. Anschließend wagten sie sich an einen Zusammenschnitt, indem sie Sequenzen aus Fards Video mit eigenen Videosequenzen kombinierten. Entstanden ist ein neuer Film – ein filmischer Kommentar Aleynas zum Text des Helden-Songs. Zusätzliche Unterstützung bekam das Tandem von der Filmemacherin Adriana Uribe Spinel. Mehr über Aleyna und Sarah ist in diesem Interview zu hören.

Mehr über das Projekt erfahren Sie in der Broschüre.

Danksagung
Viele helfende Hände haben zum Erfolg von PippiPodolski beigetragen. Ihnen allen gilt der Dank des Teams der Neuköllner Talente. Zu nennen ist vor allem das Team der 48 Stunden Neukölln, und hier insbesondere Stefanie Kuhn und Martin Steffens. Möglich wurde die Realisierung dank der Förderung durch den Projektfonds Kulturelle Bildung, Fachbereich Kultur des Bezirksamts Neukölln. Die Deutsche Kinemathek leistete einen wertvollen Beitrag unter anderem durch das Ausleihen von technischem Equipment. Dem Team der Galerie im Körnerpark einen herzlichen Dank für die kompetente Unterstützung beim Auf- und Abbau.